Wie kommen zwei Geschwister aus Tirol dazu Produkte aus Bambus zu verkaufen?

IreneChristianSH-kompr

Das sind wir...

Irene

Bis zu meiner ersten Reise nach China – ich habe damals meinen Bruder besucht – kannte ich nur den gekringelten Glücksbambus, der bei mir zuhause im Bad stand. Ich wusste nicht, dass es Bambusarten gibt, die zu haushohen Bäumen bzw. richtigen Wäldern heranwachsen. So staunte ich nicht schlecht, als ich an einer Hochhaus-Baustelle in Shanghai ein Gerüst aus meterlangen Bambusstangen sah, auf dem die Bauarbeiter ihrer Arbeit nachgingen. Je mehr ich mich seitdem mit diesem Material Bambus beschäftigt habe, desto mehr fasziniert es mich. Bambus ist wahnsinnig vielseitig einsetzbar, außerdem finde die natürliche Musterung des Bambus zeitlos schön.

Und: Pandabären (meine Lieblingstiere) können bei der Wahl ihrer Lieblingsnahrung ja nicht irren: Bambus ist toll!

Christian

Die Bedeutung und den vielseitigen Einsatz von Bambus konnte ich während meines längeren China-Aufenthaltes in den Jahren 2010 und 2011 ausführlich beobachten. Seit damals besteht für mich eine ständige Verbindung zum Heimatland des Pandas – sowohl beruflich als auch privat.
So war ich auch in den letzten Jahren immer wieder mal in China, im Auftrag meiner damaligen Arbeitgeber oder Familienbesuch bei den Eltern meiner Frau.
Auf die Idee, selbst ein Produkt zu kreieren und zu vertreiben, brachte mich dann allerdings erst meine Schwester. Und da ich bereits seit meiner Kindheit gerne mit Holz arbeite (wobei Bambus streng genommen gar kein Holz ist), war es nicht allzu schwer, mich von unserem gemeinsamen Projekt zu überzeugen…

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